### Commerce Media tritt 2026 in die Reifephase ein
Commerce Media beginnt das Jahr 2026 mit einem verlangsamten, aber robusten Wachstum, das von der Experimentierphase zu einem durchdachten Ökosystem übergeht, das auf überlegenen Daten, verbesserter Kreativität und Vertrauen basiert. Retail Media Networks integrieren Retail Media in den Kern des Einkaufserlebnisses und fördern langfristige Partnerschaften zwischen Marken und Einzelhändlern gegenüber kurzfristigen Transaktionen. Ermöglicht wird dies durch KI-gestützte Messungen, die Aktivitäten durch datenschutzkonforme Datenaustausch mit Verkäufen verknüpfen.
Diese Entwicklung liefert eine vollständige Funnel-Transparenz über On-Site-, Off-Site-, In-Store- und Social-Kanäle hinweg und priorisiert einheitliches Storytelling gegenüber isolierten Platzierungen. Sechs entscheidende Veränderungen definieren diese Verschiebung: KI orchestriert End-to-End-Kampagnen, Multi-RMN-Allianzen für Interoperabilität, Vertrauen als Kernvorteil, Kreativitätssteigerung zum Performance-Treiber, Wiederaufleben von In-Store-Medien für menschliche Interaktion und Live-Social-Commerce, der von asiatischen Modellen zum westlichen Mainstream skaliert.
### Haupttreiber der Verschiebung
KI verbindet fragmentierte Kampagnenphasen – Erkenntnisse, Strategie, Kreation, Aktivierung, Optimierung, Messung – mithilfe synthetischer Daten und prädiktiver Modellierung für Präzision. Tools zeigen dies bereits in Verhaltensweisen und der Stärkung des Markenimages und ermöglichen es Menschen, sich auf die Aufsicht zu konzentrieren.
Die Werbeauswahl fördert Multi-RMN-Kooperationen, die Daten und Reichweite inmitten von Marktüberlastung teilen und die Planung und Messung erleichtern. Die Forschung positioniert Retail Media als überlegen für den Vertrauensaufbau gegenüber anderen bezahlten Kanälen und nutzt die Glaubwürdigkeit des Einzelhändlers gegen Verbraucherskepsis und die Verbreitung von KI-Inhalten.
Kreativität nimmt eine zentrale Rolle in Omnichannel-Journeys ein und wird mit Medienniveau getestet, da die Ausgaben für Commerce Media weltweit das Fernsehen übersteigen. In-Store-Aktivierungen, von Bildschirmen bis hin zu erlebnisorientiertem Sampling, erzielen den höchsten Umsatzanstieg, wenn sie kanalübergreifend verknüpft werden. Live-Social-Commerce vereint Kreative, Zielgruppen und Geschäfte in Echtzeit und markiert einen kulturellen Wandel.
### Auswirkungen auf die E-Commerce-Infrastruktur
Diese Veränderungen gestalten die Grundlagen des E-Commerce neu und erfordern reichhaltigere Produktfeeds, um die KI-Orchestrierung und die Omnichannel-Attribution zu befeuern. Einheitliche Datenpipelines über Online-, Loyalty- und physische Geschäfte hinweg ermöglichen Closed-Loop-Messungen, die Offline-Verkäufe erfassen und sich direkt auf die Feed-Qualität für präzises Targeting auswirken.
Katalogisierungsstandards entwickeln sich in Richtung Interoperabilität in Multi-RMN-Allianzen und erfordern standardisierte Schemata für den nahtlosen Datenaustausch. Die Vollständigkeit der Product Cards steigt, da die Kreativitäts-Benchmarks steigen – differenzierte Assets werden für die Upper-Funnel-Reichweite über CTV und Video unerlässlich und wirken der KI-induzierten Einheitlichkeit entgegen. Einzelhändler, die First-Party-Daten mit Premium-Inventar bündeln, konkurrieren um Markenbudgets, so Branchenführer.
Die Sortimentsausweitung beschleunigt sich durch No-Code-KI-Plattformen, die die Ausgaben über alle Oberflächen hinweg basierend auf den angegebenen Zielen automatisch optimieren. Inkrementalitätsmetriken wie AMC zeigen die Produkt-Level-Wachstumstreiber auf und verbinden Upper-Funnel-Storytelling mit Lower-Funnel-Conversion in Umgebungen mit hoher Absicht. In-Store-Medien verbinden physische Erlebnisse mit digitalen Feeds und steigern die Geschwindigkeit durch Echtzeit-Social-Commerce-Verknüpfungen.
### Omnichannel- und Messanforderungen
Die Omnichannel-Reife hängt von vernetzten Workflows und nicht von isoliertem Management ab, wobei die programmatische Expansion in CTV, Audio und Out-of-Home 74 % der Open-Web-Einnahmen erreicht. Einzelhändler restrukturieren Geschäfte als Medien-Hubs, agentische KI erschließt neue Monetarisierungsmöglichkeiten, während finanzielle Netzwerke die shoppable Ebenen vertiefen.
Nicht-endemischer Wettbewerb erhöht die CPCs und begünstigt Marken mit KI-Kreativität und OLV für maßgeschneiderte Inhalte. Das europäische Wachstum übertrifft digitale Anzeigen um das Vierfache, abhängig von der RTB-Infrastruktur und standardisierter Inkrementalität, um die Reibung auf der Käuferseite zu reduzieren. Plattformen, die einen kanalübergreifenden Wert nachweisen, setzen die Messlatte, wenn die Budgets knapper werden. Ziehen Sie in Betracht, ein fundiertes Verständnis von Produktfeeds zu nutzen, wie in unserem Artikel "Product feed - NotPIM" skizziert, um die Wirkung zu maximieren.
*Internet Retailing*; *Marketing Brew*.
***
**NotPIMs Take:** Der Aufstieg der KI-gesteuerten Orchestrierung und die Notwendigkeit reichhaltigerer Produktdaten, wie in dieser Analyse hervorgehoben, unterstreichen die entscheidende Bedeutung eines robusten Product Information Management. In dem Maße, in dem sich der E-Commerce weiterentwickelt, sind die Qualität und Genauigkeit der Produktfeeds von größter Bedeutung, um KI-gestützte Kampagnen zu ermöglichen und Omnichannel-Erfolg zu erzielen. Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie unseren Artikel "How to protect product data quality". NotPIM bietet eine umfassende Lösung für die Verwaltung und Optimierung von Produktdaten, um sicherzustellen, dass Unternehmen sich an diese neue Landschaft anpassen und ihren Commerce Media ROI maximieren können. Und um sicherzustellen, dass Ihre Daten immer erstklassig sind, sollten Sie sich über unseren "Delta Feed" informieren und wie Sie Ressourcen sparen können.