Retail Media im Jahr 2025: Wichtige Trends und zukünftige Auswirkungen

Die Reifung von Retail Media im Jahr 2025

Retail Media durchlief 2025 strukturelle Veränderungen und verlagerte sich vom grundlegenden Wachstum hin zu anspruchsvollen, Full-Funnel-Operationen. Aufgezeichnet live auf der NRF 2026 in New York, markierte die letzte Episode des The Retail Media Podcast eine Gesamtjahresreflexion, die Marktplatzverkäufer als primäre Wachstumstreiber, produktbasiertes Monetarisieren und die Integration von KI als Kerninfrastruktur anstelle von Zusatzleistungen hervorhob. Diese Episode, die Branchenstimmen präsentierte, setzte 2025 als das Jahr fest, in dem Retail Media Flüssigkeit erreichte, wobei sich Produktkataloge zu zentralen Assets für die Entdeckung und Agentic Commerce entwickelten.

Die Ausgaben für US-amerikanische Retail Media-Werbung übertrafen 2025 60 Milliarden US-Dollar und werden laut dem Q4 2025 Digital Ads Benchmark Report von Tinuiti voraussichtlich 2026 fast 70 Milliarden US-Dollar erreichen, was das Wachstum der gesamten digitalen Werbung übertrifft. Die Dynamik zeigte sich in Kanälen wie Amazon Sponsored Products mit einem Zuwachs von 23 % bei den Klicks im Jahresvergleich und sinkenden CPCs, sowie Ausgabensteigerungen von 31 % in DSP-Formaten. Globale Umsatzerwartungen deuten bis 2028 auf 176 Milliarden US-Dollar hin und unterstreichen die anhaltende Expansion.

Kernveränderungen, die Operationen umgestalten

Drei zentrale Veränderungen prägten das Jahr: Das marktplatzgetriebene Wachstum erhob Drittanbieter von peripheren zu treibenden Rollen, Produktkataloge wandelten sich von Back-Office-Tools zu Monetarisierungs-Hubs, und Full-Funnel-Strategien integrierten Onsite-, Offsite- und In-Store-Aktivierungen. Agentic Commerce entstand als vereinigende Kraft, wobei KI-Agenten die Entdeckung und Transaktionen abwickelten, was von Einzelhändlern und Werbetreibenden eine Anpassungsfähigkeit in Echtzeit erforderte.

Der programmatische Zugriff skalierte dies über Demand-Side-Plattformen, wobei DSP nun 40 % bestimmter Werbebudgets ausmacht und Einzelhandelsinventar mit der offenen Web-Reichweite kombiniert. Shoppable Connected TV gewann an Bedeutung, wobei die Ausgaben für Streaming-Video im 4. Quartal 2025 um 13 % im Jahresvergleich stiegen, was durch ein Wachstum von 127 % allein bei Prime Video Ads befeuert wurde. In-Store-Fortschritte digitalisierten Regale und Bildschirme und nutzten First-Party-Daten, um die Online-Recherche mit physischen Käufen zu verbinden.

Auswirkungen auf die E-Commerce-Produktinfrastruktur

Diese Veränderungen stellen beispiellose Anforderungen an Produkt-Feeds und erheben strukturierte Daten zur Grundlage für KI-gestütztes Shopping. Agentic-Systeme benötigen umfassende Attribute – Beschreibungen, Bilder, Spezifikationen – um kontextbezogene Empfehlungen zu liefern, was sich direkt auf die Feed-Qualität und Vollständigkeit auswirkt. Schlechte Daten führen zu suboptimaler Sichtbarkeit bei agentengetriebener Entdeckung, bei der KI die Relevanz über das Volumen stellt.

Katalogisierungsstandards müssen sich weiterentwickeln, um die Automatisierung zu unterstützen, wobei Marktplätze die Onboarding-Prozesse für Verkäufer optimieren, um die Bereitstellung des Sortiments zu beschleunigen. Geschwindigkeit wird entscheidend: Echtzeit-Updates ermöglichen die schnelle Präsentation neuer Produkte und erfassen so Nachfragespitzen wie den Cyber Monday, bei dem die Umsätze durch gesponserte Formate um über 30 % stiegen. No-Code-Tools erleichtern dies und ermöglichen es nicht-technischen Teams, Feeds ohne kundenspezifische Entwicklung zu bereichern.

KI optimiert weiter, indem sie Erlebnisse kuratiert und Workflows automatisiert, von der Ausrichtung der Werbung bis zur Leistungsmessung. Einzelhändler, die in die Dateninfrastruktur investieren, verschaffen sich Vorteile in Bezug auf die Datenfülle der Käufer und die Sortimentsbreite und positionieren Produktkataloge als strategische Assets für die Wettbewerbsfähigkeit im Jahr 2026.

Der Playbook für 2026 nimmt Gestalt an

Der Erfolg hängt davon ab, diese Hebel zu nutzen: Marktplatzverkäufer als Kernwerbetreibende zu behandeln, Produktdaten für agentische Abläufe zu verwenden und über Onsite-Grenzen hinaus zu automatisieren. Verbesserungen der Interoperabilität und erweiterte Kennzahlen, einschließlich In-Store-Upgrades, ermöglichen eine Closed-Loop-Attribution über alle Funnels hinweg. Retail Media stimmt sich nun präzise auf die Käuferpfade ab, vom Bewusstsein über CTV bis zur Conversion am Regal, wodurch die Regeln in Echtzeit neu geschrieben werden.

InternetRetailing; Tinuiti.


Die Entwicklung von Retail Media unterstreicht die entscheidende Rolle der Qualität und Zugänglichkeit von Produktdaten. Da KI-gestützte Entdeckung und Agentic Commerce immer weiter verbreitet sind, wirken sich die Vollständigkeit und Genauigkeit der Produkt-Feeds direkt auf die Verkaufsleistung aus. Bei NotPIM erkennen wir diese Verschiebung und bieten eine No-Code-Lösung zur Optimierung von Produktdaten. Dies ermöglicht es E-Commerce-Teams, sich schnell an diese Veränderungen anzupassen, indem sie die Produktanreicherung, das Catalog Management und die Feed-Optimierung für verschiedene Marktplätze rationalisieren. Wir wissen, dass gute Produktbeschreibungen auch für den E-Commerce entscheidend sind und helfen Händlern zu lernen, wie man verkaufsfördernde Produktbeschreibungen erstellt, ohne ein Vermögen auszugeben. Da Unternehmen nach anderen Möglichkeiten suchen, ihre Abläufe zu optimieren und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, können sie entdecken, wie Delta-Feeds Ressourcen sparen.

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